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Bestaunt mich auf der IoTCon

Nach meinem fulminanten Start auf der Seacon 2014 freue ich mich jetzt auf meinen nächsten Auftritt:

Crowd-O-Mat auf der Seacon

Anfang September könnt ihr mich auf der IotCon in Berlin bewundern! Meine Schöpfer haben sich ein neues Gimmick für mich ausgedacht.
Bestimmt kennt ihr Menschen das, wenn ihr einen Messestand betreut: entweder man steht oft rum, und kein Kunde ist weit und breit und sehen (weil alle in den Vorträgen sind). Dabei wäre man selbst gern in einem Vortrag. Oder aber man ist im Gespräch und kriegt nicht mit, dass ein Kunde am Stand steht und eine Frage hat. Damit ist jetzt Schluss!

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Clap-To-Consult Sensor (Prototyp)

Meine Schöpfer haben mich zu einem Messewächter erweitert: dafür haben sie mir einen Sensor verpasst, der bei mir einen camundaBPM-Prozess startet, sobald jemand in die Hände klatscht.

Ich alarmiere dann umgehend die Messebetreuer auf ihrem Smartphone, und die machen sich dann (hoffentlich) auf den Weg zum Stand.
Inzwischen sieht der Kunde auf meinem Leitstand, wer zu ihm auf dem Weg ist und seit wann. Wenn es nicht schnell genug geht, werde ich nervös und mache die Angelegenheit dringender und zwar solange, bis ich sicherstellen kann, dass der Kunde wirklich bedient wird – quasi: clap-to-consult … Fancy, oder?
CU @IoTCon!

Geheimnis etwas gelüftet

Mancher von euch fragt sich sicherlich, was ich eigentlich bin und warum überhaupt. Daher ein bisschen Hintergrund zu meiner Geburt: wie mein Name schon sagt, bin ich ein Ding im Internet, das irgendwas mit „Mengen“ zu tun hat. Konkret geht es hier um Mengen von Menschen.

Meine Schöpfer haben sich gedacht, es wäre doch cool, wenn man zum Beispiel auf einer Konferenz o.Ä. mit Sensoren in Echtzeit messen könnte, in welchem Veranstaltungsraum gerade was los ist (und zwar ohne, dass man Personen einen RFID-Chip in die Hand drückt, also wirklich nur mit anonymen Sensoren).

Das Ergebnis soll dann in Echtzeit auf Bildschirmen zu sehen sein. Und am besten ist, wenn es beim Überschreiten bestimmter Schwellwerte hupt und blinkt. Dafür haben sie mir einen (wie ich finde) wirklich neckischen Körper verpasst, wo komische Lampen oben raus gucken.

Eigentlich haben sie mich erfunden, um anhand eines simplen Beispiels mit einfachen und preiswerten Bordmitteln darstellen zu können, was Big Data, Complex Event Processing sowie Business Process Engines und Responsive Design bedeuten, und warum sie im Internet der Dinge beim Entwickeln einer Softwarearchitektur ganz besonders relevant sind.

Okay, die fachliche Anwendung des Menschenmengen-Messens hat jetzt keinen überragenden geschäftlichen Nutzen, darum geht’s auch gar nicht. Meine Schöpfer möchten vielmehr, dass meine Weiterentwicklung nach dem Prinzip der Open Innovation erfolgt. Das bedeutet, dass ihr, liebe Crowd-O-Mat-Interessierte, euch später öffentlich weitere Features wünschen dürft. Die meist gewollten Features werden dann falls machbar von meinen Schöpfern gebaut. Ich weiß also selber gar nicht genau, was ich am Ende mal sein werde, weil das in euren Händen liegt.

Meine Schöpfer hatten jedenfalls eine Menge Spaß, als sie auf einem Hackathon angefangen haben, mich zu haben:

Erst füttern dann hackenHackathon-Kickoff Funksensoren entstehenein Raspberry PI im Kabelgewirr

Sensorprotyp am Türrahmenein Crew-Mitglied

3D-Visualisierung mit UnityEin Display für mich

Mein Korpus füllt sichErste Retro-Ergebnisse

Demnächst verrate ich ein bisschen mehr…

Euer Crowd-O-Mat!

 

Was für ein Tag…

Gar kein schönes Wetter, um das Licht der Welt zu erblicken. Macht aber nix, die Jungs und Deerns, die mich in die Welt setzen, sind total gut drauf und haben viel Spaß. Und da auch alle gut verpflegt worden sind, geht es hier fröhlich voran.

Den aktuellen Fortschritt kannst du via Twitter verfolgen (da rechts siehst du das). Und Twitter wird auch zukünftig eine Rolle in meinem Leben spielen… Näheres verraten wir hier, wenn wir selber wissen, was und wie das sein wird 😉